Mark Carney

Mark Carney, Chef der Bank of England, sagte, es sei zu früh, um über eine Zinserhöhung zu sprechen. Es ist noch nicht an der Zeit für Korrekturen. Ihm zufolge gibt es keine relevanten Signale, um dieses Problem anzugehen. Insbesondere niedrige Lohnzuwächse lindern den Inflationsdruck.

Mark Carney wies auch darauf hin, dass es im geldpolitischen Ausschuss keinen Konsens über den Zeitpunkt der Zinserhöhungen gebe. Alle Mitglieder des Ausschusses sind sich jedoch darin einig, dass die Änderungen schrittweise und begrenzt sein werden.

Auf der Sitzung des geldpolitischen Ausschusses Anfang Juni wurde beschlossen, den Leitzins bei 0,25 Prozent zu belassen. Doch diese Entscheidung fiel zum ersten Mal seit zehn Jahren nicht einstimmig aus. Drei Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses hielten es für notwendig, den Leitzins anzuheben. Der Gouverneur der Bank of England stimmte für den Erhalt.

Mark Carney kündigte auch die Anwesenheit von Unsicherheit an. Er kann die Reaktion der britischen Wirtschaft auf die bevorstehenden Verhandlungen mit Brüssel über den Austritt des Landes aus der Europäischen Union nicht vorhersagen.