IwfDer Internationale Währungsfonds hat seinen Bericht "World Economic Outlook" vorgelegt. Die Experten des Fonds hoben die Prognose für das Wachstum des globalen BIP im Jahr 2017 von 3,4 auf 3,5 Prozent an. Gleichzeitig stellt der Bericht die Abschwächung der Wachstumsdynamik der Volkswirtschaften der Industrieländer fest. Eine höhere Wachstumsrate der Weltwirtschaft im laufenden Jahr schließt die Überprüfung nicht aus. Sie weisen jedoch auf das Vorhandensein von Risiken hin, die zu einem langsameren Wachstum führen können.

Auch die Wachstumsaussichten für Chinas Wirtschaft wurden revidiert. Der Fonds erhöhte ihn vor dem Hintergrund des Anstiegs des Kredit- und Investitionsvolumens von 6,5 prozent auf 6,6 Prozent.

Was Russland beunruhigt, erwartet der Internationale Währungsfonds für 2017 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts des Landes um 1,4 Prozent. Das ist besser als die IWF-Prognose vom Januar um 0,3 Prozentpunkte. Die Nähe der russischen Wirtschaft zum Niveau der europäischen Länder wird durch das Fehlen von Strukturreformen im Land behindert.

Die USA Die Prognose für das Wirtschaftswachstum für das laufende Jahr blieb unverändert bei 2,3 Prozent.

MVF erwartet, dass der durchschnittliche Ölpreis in diesem Jahr 55,20 US-Dollar pro Barrel betragen wird. Der Bericht weist auf die Risiken für den globalen Ölmarkt hin. Sie sind hauptsächlich mit Geopolitik verbunden.

Die größte Bedrohung für die Weltwirtschaft war der mögliche Übergang zu protektionistischen Maßnahmen, die zu ernsthaften Handelskriegen zwischen Ländern führen könnten.