Nicht marktbezogene RisikenDie Schwierigkeit des Handels auf dem Devisenmarkt besteht darin, dass er mit erheblichen Risiken einhergeht. Wenn ein Händler sie vernachlässigt und die Handelsregeln nicht befolgt, die helfen, Risiken zu reduzieren, wird dies zum Verlust der Einlage führen. Handelsrisiken waren und werden immer auf dem Markt sein. Jedoch, mit einem ernsthaften Ansatz, ein Händler kann ihre Auswirkungen auf die Handelsergebnisse zu minimieren. Aber heute möchte ich über eine andere Kategorie von negativen Faktoren sprechen, die jeder Händler kennen sollte und mögliche Maßnahmen ergreifen sollte, um seine Gelder zu schützen. Dies sind nicht marktbezogene Risiken. Dieser Artikel wird besonders nützlich für Anfänger Händler, von denen viele nicht einmal mit solchen Risiken vertraut sind. Marktrisiken lassen sich in 4 Hauptgruppen unterteilen.

Gesetzgebung

Rechtsvorschriften, die von verschiedenen Regierungen zur Regulierung der Finanzmärkte angenommen werden, können nicht marktstaatliche Risiken mit sich bringen. Das liegt daran, dass Gesetze nicht immer perfekt sind. Mängel des Gesetzgebers können zu verschiedenen Arten von Manipulationen auf dem Devisenmarkt beitragen. Und das wiederum wird sich auf den Wechselkurs auswirken. Der Grad des Einflusses dieses Faktors auf den Devisenmarkt ist fast unmöglich vorherzusagen.

Politik

Der Devisenmarkt reagiert immer aktiv auf wichtige politische Ereignisse, unter denen sowohl erwartet als auch unvorhergesehen ist. Zu letzteren gehören die unerwarteten Rücktritte hochrangiger Beamter. Beispiele für erwartete Marktreaktionen auf politische Ereignisse sind die Abschwächung des Dollars nach Donald Trumps Sieg bei den Präsidentschaftswahlen und der Fall des Pfunds nach der Bekanntgabe der Ergebnisse des Referendums über den Austritt des Landes aus der EU.
Dazu gehören auch Proteste in dem einen oder anderen Land. So wirkten sich beispielsweise die Proteste gegen "Gelbe Westen" in Frankreich negativ auf den Eurokurs aus.

Naturkatastrophen und von Menschen verursachte Katastrophen

Die mit diesen Faktoren verbundenen Marktrisiken sind die unvorhersehbarsten. Ein Beispiel für ihren Einfluss auf den Wechselkurs der nationalen Währung ist Japan. Das Land hat periodische starke Tsunamis erlebt, die erhebliche Schäden verursachen. Der japanische Yen zeigt in solchen Perioden einen Rückgang.

Terrorismus

Terroristische Handlungen haben immer negative Auswirkungen auf die Währungen der Länder, in denen sie stattgefunden haben. Das haben wir in den letzten Jahren immer wieder gesehen. So haben beispielsweise Terroranschläge in Frankreich und im Vereinigten Königreich dazu geführt, dass der Euro und das britische Pfund fielen.

Nicht marktstaatliche Risiken sind schwer abzuschätzen und vorherzusagen. Aber Händler müssen die Nachrichten sorgfältig beobachten. Und wenn es einen Bericht über ein wichtiges politisches Ereignis, eine Naturkatastrophe oder einen terroristischen Akt gibt, ist es notwendig, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um seine Lagerstätte zu erhalten. Vielleicht sollten Sie alle Trades schließen und für eine Weile aus dem Markt bleiben.

Fjodorows Inga

28.12.2018